Verein

ÜBER UNS

Der Akademischer Verein zu Euregio e.V. wurde 1995 als gemeinnützige Einrichtung durch eine Initiative von Studenten und Absolventen der RWTH und der Fachhochschule Aachen ins Leben gerufen.

Ziel des Vereins ist es, ergänzend zur Schule, Schülern und Eltern bei der Lösung schulischer und gesellschaftlicher Probleme, eine konstruktive und nachhaltige Hilfe zu leisten. Gleichzeitig ist der Verein Träger von Integrationskursen nach dem neuesten Zuwanderungsgesetz und leistet einen Beitrag zur Integration von ausländischen Mitbürgern in unsere Gesellschaft.

Die Bedeutung des Wissens, und die Notwendigkeit des Lernens zu begreifen, sind elementar für die persönliche Entwicklung im Leben eines Menschen. Lernen darf sich allerdings nicht nur auf den Komplex Schule begrenzen. Vielmehr sollte eine gute Bildung durch ein ganzheitliches Zusammenwirken von Schule, Umfeld und Familie erreicht werden.

Menschen haben unterschiedliche Fähigkeiten sich Wissen anzueignen, d.h. Lernen will gelernt sein. Die Schule kann den hohen Anforderungen heutiger und auch zukünftiger Wissensvermittlung nicht immer gerecht werden. Insbesondere die individuelle Betreuung von Schülern kommt aufgrund mangelnder Lehrerkapazitäten oft zu kurz. Hier knüpft die Arbeit des Akademischer Verein zu Euregio e.V. an, indem wir Eltern und Schüler eine individuelle und ganzheitliche Unterstützung anbieten.

Den Zuspruch, den die Eltern uns entgegengebracht haben und dies noch immer tun, möchten wir einsetzen, um die Integration und Ausbildung der Schülerinnen und Schüler in der Region Aachen voranzutreiben. In diesem Sinne verstehen wir uns als Brücke bzw. Bindeglied zwischen den Kulturen. An dem Punkt, wo die Familien nicht mehr weiter vorankommen, möchten wir eine „helfende Hand“ reichen.

Neben der „üblichen“ Nachhilfe bzw. der Ergänzungskurse für die Schüler/Innen, bieten wir zahlreiche Projekte an, die das gesamte soziale Verhalten der bei uns angemeldeten Schüler/Innen betreffen, also über den schulischen Bereich hinausgehen.

Der Akademische Verein zu Euregio e.V. hat sich die Bildung zur primären Aufgabe gestellt. Denn die Schüler und Jugendlichen von heute sind die Erwachsenen von Morgen. Wichtig ist die richtige Weichenstellung solange es noch möglich ist. Wir kümmern uns auch um Problemfälle. Wir möchten aber vor allem dass Problemfälle überhaupt nicht entstehen.

Unser Name ist gleich unser Programm. Wir sagen: „Integration durch Bildung“ Die Mitglieder des Akademischer Verein zu Euregio e.V. versuchen ihren Beitrag zur Integration durch Bildungsarbeit zu leisten. Aufgrund solch einer Motivation sind wir in der Lage, den Schülern Angebote bezüglich einer sinnvollen Freizeitgestaltung zu machen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Erfolg in der Schule den Schülern mehr Selbstbewusstsein verleiht und zu Ihrer Integration in die Gesellschaft beiträgt. Das gemeinsame Bewältigen von schulischen Problemen und eine gemeinsame Freizeitgestaltung ermöglicht den Schülern auf eine natürliche Art und Weise das Entdecken ihrer eigenen Möglichkeiten. Außerdem können sich regelmäßige Lerngruppen und Freundschaften entwickeln.

Zurzeit haben wir ca. 100 fördernde Mitglieder. Darüber hinaus finanzieren wir uns durch Spenden. Der Verein fördert ferner hochbegabte Studenten und Akademiker über leistungsgerechte Stipendien.

VORSTAND

 Dr. Süleyman Karaağaç
Vorstandsvorsitzender

O. Aslan
stellvertretender Vorsitzender

S. Musayev
Schatzmeister

M. Arslan
Schriftführer

T. Ataç
Geschäftsführer

Satzung

zum Download

Antrag

Fördermitgliedschaft Spendenbeitrag

PROJEKTE

Unsere pädagogische Jugendarbeit zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche (Altersgruppe 6 bis 19 Jahren) in ihrem Sozialisationsprozess zu begleiten und zu fördern. In einer multikulturellen wachsenden Gesellschaft, die sich in einem ständigen Wandel befindet, fällt es den Heranwachsenden nicht immer leicht eine Orientierung zu finden.

Das oberste Ziel unserer ehrenamtlichen pädagogischen Jugendarbeit ist es, das Lernen und die Selbstbildung zu ermöglichen. Die Gruppenleiter und die Gruppenassistenten fungieren als Lernhelfer. Der Heranwachsende soll seine persönlichen und sozialen Kompetenzen entwickeln:

  • Selbstwertgefühl,
  • Eigenverantwortung,
  • Gemeinschafts-,
  • Kommunikations-,
  • Kooperations-,
  • Reflexions- und
  • Konfliktfähigkeit.

Kinder und Jugendliche sollen mündig werden und für ihre Handlungen Verantwortung übernehmen können. Dies geschieht nicht auf Anhieb, sondern durch Entwicklungsprozesse. Demzufolge werden Lernumgebungen geschaffen, wo Kinder und Jugendliche ihre Persönlichkeiten entfalten, ihre Interessen ausleben und sich in die gesellschaftlichen Prozesse integrieren können.

Unter anderem werden folgende Punkte bei der Gestaltung der Lernumgebung berücksichtigt:

  • erwerben von Kenntnissen über andere Kulturen
  • Neugier, Offenheit und Verständnis für andere kulturelle Prägungen entwickeln und diese respektieren
  • anderen kulturellen Lebensformen und -orientierungen begegnen und sich mit ihnen auseinandersetzen
  • Konsens für gemeinsame Grundlagen für das Zusammenleben in einer Gesellschaft finden
  • gesellschaftliche Partizipation von Kindern und Jugendlichen fördern
  • Bereitstellung eines sozialen Umfeldes für Jugendliche
  • Der Begriff der Jugendarbeit bedeutet für uns,
  • dass alle Kinder und Jugendliche eingeladen werden, egal welcher Herkunft, Kultur und Nation, um die Angebote zu nutzen.
  • dass Kinder und Jugendliche keine Voraussetzungen erfüllen müssen, um die Angebote der Jugendarbeit wahrnehmen zu können.
  • dass Programme und die Themeninhalte bzw. Ideen sowohl von ehrenamtlichen Mitarbeitern als auch von Kindern und Jugendlichen vorgeschlagen, zusammengestellt und je nach Realisierungsmöglichkeit umgesetzt werden.
  • auch die freiwillige Teilnahme an der Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche können selbst darüber entscheiden, welche Angebote sie wie lange nutzen möchten.

Durch verschiedene Gruppenangebote werden Handlungsräume geschaffen in denen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, individuelle Lernerfahrungen zu sammeln. Die Lernerfahrungen, die man in den frühen Lebensjahren erwirbt, bilden die Basis für das spätere Leben. Daher spielen die Begriffe Toleranz, Empathie und Dialog eine zentrale Rolle bei der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie sollen durch unsere Jugendarbeit verschiedene Kulturen (Bedürfnisse, Gewohnheiten, Traditionen und Rituale, Normen und Werte) als eine Bereicherung kennenlernen und ein positives Selbstbild aufbauen.

Die Angebote der Jugendarbeit finden

·         in regelmäßigen Abständen (in der Regel einmal pro Woche am Wochenende, ca. 2 Stunden),

  • als einmalige Veranstaltung oder auch
  • als eine Reise statt.

„Forschen und Experimentieren“ sollte daher ein Bestandteil der pädagogischen Arbeit sein. Durch Experimentieren (mit alltäglichen Materialien) sollen Kinder befähigt werden, zu beobachten und Fragen zu stellen, damit sie spielerisch lernen können, welche naturwissenschaftlichen Ereignisse ihr Alltagsleben gestalten. Gleichzeitig werden sie aktive Gestalter der eigenen Bildungsprozesse und entwickeln feinmotorische Fähigkeiten und ein hohes Maß an Selbstbewusstsein. Das Entdecken und Forschen in der Gruppe fördert gleichzeitig die zwischenmenschliche Beziehung (Kommunikation und Austausch).

Somit wird den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit gegeben,

  • Sozialkompetenz,
  • Lernkompetenz und
  • Sprachkompetenz zu erwerben.

JUGEND IN AKTION

Europas Jugendprogramm auf einen Blick:

Mit dem „Youth in Action“-Programm möchte die EU Bürgersinn, Solidarität und demokratisches Engagement unter jungen Menschen stärken und ihnen zu mehr Mobilität und Zusammenarbeit in Europa verhelfen.

JUGEND IN AKTION fördert Jugendbegegnungen, Jugendinitiativen sowie den Europäischen Freiwilligendienst. Es fördert Projekte der partizipativen Demokratie und Projekte mit benachbarten Partnerländern. Auch Trainings- und Vernetzungsmaßnahmen sowie Begegnungen junger Menschen mit Verantwortlichen für Jugendpolitik erhalten Fördermittel.

Das zeigt Wirkung: JUGEND IN AKTION hat sich für mehr als 90 % der teilnehmenden Jugendlichen als bereichernde Erfahrung erwiesen und kann somit als relevant für ihre Bedürfnisse angesehen werden.

Wir als „Akademischer Verein zu Euregio e.V.“ haben im Mai 2011 an der Aktion 1.3 teilgenommen.

10 Schülern und 2 Betreuer waren eine Woche in Bosnien.

,Der Weg ist das Ziel.“

Mit diesem Motto wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer schulischen Laufbahn begleiten und ihnen eine optimale Bildung sowie individuelle Förderung bieten.

Für die Unterstützung bedarf es der Mithilfe der Eltern.

Die Elternarbeit ermöglicht uns als Einrichtung, die individuellen Bedürfnisse und Situationen der Schüler wahrnehmen zu können.

Wir stehen in Kontakt mit den Eltern und der Schule. Für den individuellen Lehrplan ist dies notwendig.

Denn nur, wenn die familiären und schulischen Umstände berücksichtigt werden, kann man für den Schüler einen auf ihn abgestimmten Lehrplan erstellen.

Damit wir uns besser kennen lernen können, veranstalten wir, basierend auf dem Projekt „Elternschule“, Seminare für die Eltern mit pädagogischen und/oder bildungsrelevanten Inhalten.

Außerdem veranstalten wir regelmäßig Ausflüge mit den Eltern oder organisieren Elternfrühstücke sowie Abende, an denen man sich auf einen Tee bzw. Kaffee verabredet.

Die Zusammenarbeit der Einrichtung und der Eltern trägt dazu bei, dass die Schüler/Innen motiviert und gut ausgebildet in die Zukunft blicken können.

ELTERNSCHULE

In jedem Lebensabschnitt braucht der Mensch verschiedenste Arten von Hilfe und Motivation.

Um diesem natürlichen Bedarf nachzukommen, sind Bildung und Erziehung die wichtigsten Faktoren. Ein kontinuierlicher Bildungsprozess trägt dazu bei, im Leben aufkommende Probleme und Konflikte zu meistern. Deshalb ist man neben der Allgemeinbildung stets auf individuell zugeschnittene Bildungsinhalte angewiesen.

Mit unserem „Elternschule“-Projekt wollen wir als „Akademischer Verein zu Euregio e.V.“ genau an dem Punkt ansetzen und arbeiten. Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland zu stärken, indem wir die Eltern pädagogisch schulen und unterstützen.

In diesem Rahmen werden wir als „Akademischer Verein zu Euregio e.V.“ in regelmäßigen Abständen Seminare veranstalten, Literatur zur Verfügung stellen und die allgemeine Entwicklung, der am Projekt teilnehmenden Eltern verfolgen. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten Familien zu helfen, mit ihren eigenen Werten in dieser Gesellschaft Fuß zu fassen und sich zu integrieren.

Zum Ablauf:

1.     Seminare werden am Wochenende stattfinden.

2.     Jede dritte Woche findet ein Seminar statt.

3.     In der Zwischenzeit wird Feedback eingeholt und auch den Eltern zurückgegeben. Es werden Familien besucht und relevante Bücher zu den Themen gelesen.

4.     Beide Elternteile sollen gemeinsam an den Seminaren teilnehmen.

5.     Es besteht eine Anwesenheitspflicht. Jeder Teilnehmer darf höchstens einen Fehltermin wahrnehmen.